Abstieg, oder nur "vorübergehender Umstieg" in die 1.Klasse

Der Optimismus war groß den Klassenerhalt im letzten Spiel gegen Tulln zu schaffen. Die Mannschaft wollte es unbedingt. Einsatz, Wille und Kampfbereitschaft passten zu hundert Prozent. Das Publikum in der Kreuttal-Arena belohnte das mit unermüdlicher Anfeuerung und Applaus bis zum bitteren Schlußpfiff. Aber selbst danach feierten die Fans das Team um Coach Ing. Christopher Petermann dafür, eine schwierige Saison mit einer fatalen Verletzungsserie in den letzten Runden nie aufgegeben zu haben und bis zum Ende um den Klassenverbleib gekämpft zu haben. Letztendlich entschied ein schlicht und einfach unglücklicher Spielverlauf (keine Kritik an den Schiris) in der Partie gegen Tulln das wir in die 1.Klasse müssen.

In den Spielerwahlen die zur Zeit auf ligaportal.at und fussballösterreich.at stattfinden (Links dazu am Ende des Artikels) steht in dieser Saison ein Kreuttaler Spieler im Mittelpunkt den man in der Vergangenheit zwar immer am Zettel hatte, der jedoch nie ganz oben stand. In dieser Saison ist ihm sozusagen auch der mediale Durchbruch gelungen. Florian Jagitsch hat sich mit fünfzehn Saisontreffern zum echten Goalgetter entwickelt. Als sechster der Torschützenliste ist er der am weitaus besten platzierte Stürmer eines Abstiegskandidaten.
Noch imposanter gestaltet sich die Frühjahrsbilanz unseres Topstürmers. Genau elfmal brachte "Flo" da das Runde im Eckigen unter. Nur Günter Eder schaffte mit zwölf Volltreffer für Langenlebarn mehr. Selbst der im Winter von Absdorf geholte und viel gefeierte Brasilianer Felipe Nunes Fernandes kam in der selben Zeit "nur" auf zehn Treffer. Ein Riesenerfolg für Florian Jagitsch, den er trotz des Abstieges genießen sollte.

Mal ganz ehrlich! Es gab in dieser Saison nicht nur eine Möglichkeit den Abstieg zu verhindern. Da wären zum Beispiel die verlorenen Heimspiele gegen Neudorf und Absdorf in der Hinrunde zu nennen. Zudem kommen die verpassten "Mußsiege" gegen Enzersfeld, Sierndorf und Absdorf in der Rückrunde. Der Klassenerhalt wäre uns dennoch sicher gewesen, hätten wir die späten Ausgleichstreffer von Neusiedl/Z (87.) in der 18.Runde und Prottes (92.) in der 22.Runde zum jeweiligen 1:1 Remis nicht hinnehmen müssen.
Ein Faktor war sicher auch das es uns in der Winterpause nicht gelungen ist eine zweite schlagkräftige Sturmspitze neben Florian Jagitsch zu verpflichten. Der von Auersthal geholte Sanel Delic überzeugte mit seiner Trainingspräsenz, seinen Einsatzwillen und vielen guten Aktionen auf dem Feld. Nur mit dem Tore schießen wollte es nicht klappen. Ein Treffer in der gesamten Herbstsaison ist für einen Stürmer leider zu wenig. Die vielen Verletzungen am Ende der Saison bedeuteten dann für den SC Kreuttal das endgültige Aus in der Gebietsliga.

Ein verlorenes Jahr war das Abenteuer Gebietsliga sicher nicht. Viele Spiele in Folge auf hohen Niveau haben wertvolle Erfahrungen gebracht die uns bei einen Wiederaufstieg sicher helfen werden besser zu bestehen.
Wir wären auch nicht der SCK wenn wir dem Abstieg in die 1.Klasse nichts positives abgewinnen könnten.
An vorderste Stelle sind die schmerzlich vermissten Derby´s gegen Ulrichskirchen und Kronberg zu nennen, die in der Saison 2017/18 für ein volles Haus sorgen werden.
Mit Gegnern wie Ladendorf, Großengersdorf oder Bad Pirawarth werden die Wege auch wieder kürzer. Nur die Freude über zwei nervenaufreibende Begegnungen mit "Angstgegner" SK Spannberg hält sich bei unseren Burschen in Grenzen.

Das Ziel für die nächste Saison muß ganz klar der Wiederaufstieg sein. Schaffen wir das, wäre der SCK der erste Klub in diesem Jahrtausend dem der sofortige Wiederaufstieg von der 1.Klasse Nord in die Gebietsliga Nord/NW gelingt. So würde aus dem Abstieg aus der Gebietsliga ein "vorübergehender Umstieg" in die 1.Klasse.

Zur meinfussball.at Wahl - "Spieler der Saison 2016/17" ...
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Erstmals gilt es für die SCK-Gemeinde einer Dame ihre Stimme zu geben. Unsere Jugendspielerin Deborah Dormann, die derzeit für den USVG Großrußbach ihre Fußballschuhe schnürt, hat mit 14 Saisontreffern den Sprung auf die fussballösterreich-Wahlliste für die AKNO Frauen Gebietsliga Weinviertel geschafft. Die Stimmabgabe für Deborah, da sind wir uns wohl alle einig, ist ebenso Pflicht wie Ehrensache für jeden SCK´ler.

Zur meinfussball.at Wahl - "AKNÖ GL Weinviertel Spielerin der Saison 2016/17" ...

ABSTIEGSKRACHER GEGEN TULLN - LET´S GET READY TO RUMBLE

Die Frage über Erfolg oder Mißerfolg einer langen Saison mit einigen Auf und Ab´s und zwei Trainerwechseln wird am Freitag in der Kreuttal Arena auf ein einziges Spiel reduziert. Um 19:30 Uhr trifft der SC Kreuttal im ultimativen Abstiegskracher auf den FC Tulln. Mit leichten Vorteilen für unsere Gegner, denen ein Remis zum Klassenerhalt reicht.

Die Größenverhältnisse sind schnell klargestellt. Der FC Tulln stieg nach langen Jahren in der 2.Landesliga in der Saison 2012/13 in die Gebietsliga ab. Nach eigener Definition sieht sich der Klub der 16.000 Einwohner-Stadt als 1.Landesliga Verein.
Dem gegenüber steht der SC Kreuttal aus dem etwa 560 Einwohner zählenden Unterolberndorf. Auch wenn unser Präsident, Alfred Honza den SCK sportlich ganz klar in der Champions League sieht, die meisten Fans wären mit einen dauerhaften Verbleib in der Gebietsliga durchaus zufrieden.

Das dieses Spiel dennoch eine Begegnung auf Augenhöhe ist zeigt die sportliche Statistik. In der Frühjahrstabelle ist Tulln mit elf Punkten einen Platz hinter Kreuttal (12 Pkt.) zu finden. In der Vorrunde mußte sich die Ginsthofer-Elf einer hochüberlegenen Korneuburger Mannschaft 0:3 geschlagen geben. Solche Tage wie wir sie in Hohenau erlebt haben, kennen also auch unsere Gegner.
Vor allem aber sollte uns die Tatsache das wir in der letzten Runde vor der Winterpause durch einen 3:1 Sieg in Tulln auf einen Nichtabstiegsplatz überwintern konnten optimistisch stimmen und Selbstvertrauen geben. Warum nicht mit einen Heimsieg in der letzten Runde gegen Tulln auf einen Nichtabstiegsplatz "übersommern"?

An die Fans des SC Kreuttal! Bringt am Freitag Eure Bekannten, Verwandten, Freunde/Freundinnen (auch Ex-Freunde/Ex-Freundinnen willkommen), Arbeitskollegen und Familie mit in die Kreuttal Arena. Sollte zufällig ein Autostopper am Straßenrand stehen,- rein ins Auto und her damit. Wir brauchen jede Unterstützung. Sorgt dafür das unsere Jungs ihr "Spiel des Jahres" vor einer "Rekordkulisse des Jahres" bestreiten können.

HOHENAU WAR AN DIESEM TAG DAS BESSERE TEAM

Solche Tage gibt es eben. Das ohnehin höher einzuschätzende Team erwischt einen Traumtag, während beim (über-)motivierten Underdog gar nix zusammengeht. Angesichts der drückenden Überlegenheit der Hohenauer waren wir am Ende mit dem 5:0 noch gut bedient.
Das der ASVH nicht jede Woche dieses hohe Level spielen kann und das wir nicht jedes Spiel zu "Mitläufern" degradiert werden zeigen die letzten Ergebnisse beider Mannschaften..

Welche positiven Seiten kann man nun der Niederlage in Hohenau abgewinnen?
Das Rechnen ist vorbei. Alle Zahlenspielereien der letzten Runden sind Geschichte. Um die Klasse zu halten brauchen wir einen Sieg im letzten Meisterschaftsspiel gegen FC Tulln. Und die gaben, glaubt man den Presseberichten, gegen Korneuburg eine ähnlich schlechte Figur ab wie wir in Hohenau.

Vom Rumpfteam zum Trumpfteam! - Reicht es auch für Hohenau?

Kommen die Hohenauer einmal auf Touren sind sie kaum noch zu stoppen. Das letztemal geschehen in der 21.Runde. Da mußte Klosterneuburg mit einer 4:0 Klatsche die Heimreise antreten.

Seitdem jedoch scheint Sand ins Getriebe der ansonsten gut geölten Hohenauer Tormaschnine gekommen zu sein. Nach einer 2:1 Auswärtsniederlage in Tulln ging auch das darauffolgende Heimspiel gegen Neudorf 0:1 verloren. In der vergangenen Runde mußten unsere Gastgeber trotz eines 2:2 Remis in Korneuburg ihre letzten Titelhoffnungen begraben.

Ob dieser Umstand ein Vorteil für uns ist, wird sich am Samstag zeigen. Eines jedoch steht fest. Unsere Burschen werden alles geben um diese Partie zu gewinnen. Einsatz, Wille, Kampf und wenn notwendig auch Herzblut (auf das wöchentliche Foto mit den schwerverletzten SCK-Heroes will inzwischen sowieso jeder). Sollten die Hohenauer da nicht voll dagegenhalten (wollen), ja, dann haben sie ein Problem ...

Zum fussballösterreich.at Vorbericht zur 25.Runde - "Zweiter Matchball für Korneuburg" ...
Zum fussballösterreich.at Bericht - "Alles, nur kein Entscheidungsspiel" ...

 

Polizist tauscht Dienst um Kreuttal zu retten

Ja, der Markus Hopf ist halt kein Jungspund mehr, der auf jeden Ball draufknallt der da daherkommt. Für die Fans auf der Tribüne hat es sich wie eine kleine Ewigkeit angefühlt, als "Hopfi" da im gegnerischen Strafraum die Kugel seelenruhig annahm, den Torhüter ansah, das Leder mal kurz aufspringen ließ, den Torhüter nocheinmal ansah und sich dann entschloß den Ball doch nicht auf den stärkeren rechten Fuß zu legen, sondern mit dem schwächeren linken Fuß einzuschieben. Hat zwar etwas gedauert, aber ältere Herren machen das halt so ...

Das sich ein Mann mit sieben Dienstjahren im SCK-Dress und zwei errungenen Meistertiteln schon mal die Bezeichnung Legende gefallen lassen muß versteht sich von selbst. Obwohl (wir wissen es) die Legendenbildung des Markus Hopf auch mit seinem Verhalten ausserhalb des Platzes zu tun hat. Noch heute unvergessen ist die Affäre um das nach dem Titelgewinn 2011/12 verschwundene Meisterdress mit der Nr.11.

Mit dem untenstehende NÖN-Artikel schreibt Markus Hopf jetzt ein weiteres erfolgreiches Kapitel im SCK-Dress. 

 

Der angeschlagene Boxer steht wieder - Kreuttal brennt auf das Liga-Finish

Trommelwirbel, Bengalen, Fangesänge. Abstiegskampf pur. Spieler und Fans gaben beim 3:1 gegen Gablitz mehr als 100 Prozent. Die Stimmung kochte. Weil Absdorf gegen Enzersfeld nicht über ein 2:2 hinauskam rückte der SCK auf den 12. Rang vor – mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Nichtabstiegsplatz. Kreuttal, der angeschlagene Boxer, steht wieder, ist bereit für das Liga-Finish.

Im Vorletzten Spiel geht’s am Samstag (19.30) nach Hohenau. Ein Duell David gegen Golliath. Doch auch beim Tabellendritten kann die Petermann-Elf etwas mitnehmen. Das Selbstvertrauen ist groß, der Wille größer denn je. Nach dem knappen 0:1 im ersten Saisonduell ist ohnehin noch eine Rechnung zu begleichen. Die Grabenbauer-Elf wartet schon seit drei Spielen auf einen Sieg. Der angeschlagene Boxer heißt jetzt Hohenau. An diesem Samstag soll er endgültig k.o. gehen.

Am letzten Spieltag (16. Juni) trifft Kreuttal, zu Hause, auf den direkten Konkurrenten Tulln. Nur ein Punkt trennt uns vom Tabellenelften. Ein Herzschlagfinale zeichnet sich ab.

Das Team braucht die Fans mehr denn je, hofft auf weitere Unterstützung im Krimi um den Klassenerhalt.
Deshalb heißt es jetzt: Ab nach Hohenau, auf in den Kampf!

MIT DEM RÜCKEN ZUR WAND - JETZT IST DIE ZEIT FÜR FUSSBALLHELDEN

Mit der 3:2 Niederlage in Absdorf steht der SCK erstmals seit der 12.Runde wieder auf einen Abstiegsplatz. Jetzt wird es also richtig ernst! Um den Abstieg sicher zu vermeiden müßten wir alle drei noch ausstehenden Spiele gewinnen.
Da jedoch nicht damit zu rechnen ist das unsere Abstiegskonkurrenten alle ihre Spiele gewinnen könnten sechs Punkte aus den restlichen drei Partien durchaus reichen um die Liga zu halten.
Im Auswärtsspiel gegen Hohenau wird es schwer werden zu Punkten zu kommen. Da müßten unsere Cracks wahrlich über sich hinaus wachsen um den scheinbar übermächtigen Gegner in die Knie zu zwingen. Das David auch mal gegen Goliath gewinnen kann hat jedoch erst kürzlich Neudorf mit einen 0:1 Sieg bewiesen.
Bleiben also noch die zwei Heimspiele gegen Gablitz und Tulln. Sollten wir am Freitag gegen Gablitz gewinnen könnte es in der letzten Runde in der Kreuttal Arena zum ultimativen Abstiegskracher zwischen dem SCK und Tulln kommen.

Eines jedoch steht fest.- Sollte es einen guten Zeitpunkt geben zum Kreuttaler Fußballhelden zu werden dann ist der genau JETZT!

3:2 NIEDERLAGE IN ABSDORF - ABSTIEGSDUELLE LIEGEN UNS NICHT

Es ist zum Haare raufen. Nach Enzersfeld und Sierndorf ging auch das dritte sechs-Punkte-Spiel innerhalb weniger Wochen mit einen Treffer Differenz verloren.
Die dabei erzielten acht Tore hätten eigentlich gereicht um alle drei Partien zu unseren Gunsten zu entscheiden. Mit einen Schnitt von (fast) drei Treffern in diesen Matches war unsere Abteilung Attacke durchaus erfolgreich.
Das Problem liegt also beim Tore verhindern. Eine Serie an wirklich "unglücklichen" Gegentreffern, die nur dann passieren wenn es ohnehin nicht gut läuft, aber auch individuelle Fehler haben dafür gesorgt das wir in den Partien gegen unsere unmittelbaren Abstiegsgegner elf (!) Gegentore hinnehmen mußten. Und damit gewinnt man eben kein Spiel.
Das wir trotzdem noch nicht abgestiegen sind verdanken wir den Punkten die wir gegen Gegner der oberen Tabellenhälfte geholt haben. Allen voran natürlich der 3:1 Sieg gegen Laa/Thaya. Aber auch die zwei 1:1 Remis gegen Neusiedl/Z. und Prottes brachten wertvolle Zusatzpunkte. Auffällig ist, das in diesen drei Spielen nur drei Gegentreffer (einer pro Partie) kassiert wurden.
Da ist es wohl ein gutes Vorzeichen das wir jetzt die Spiele gegen unmittelbare Abstiegskonkurrenten hinter uns haben und wieder auf stärkere Gegner treffen.

Zum ligaportal Bericht - "Sieg im Sechs-Punkte-Spiel - Absdorf dreht Match gegen Kreuttal" ...
Zum meinfussball.at Bericht - "Absdorf triumphierte im Abstiegsdrama" ...

 

      

       

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