SEIT VIER SPIELEN UNGESCHLAGEN - MIT NEUEN ELAN GEGEN MARCHEGG

Wer nach dem 0:1 Auswärtssieg gegen Poysbrunn dachte den mieserablen Saisonbeginn mit dem 1:6 Heimdebakel gegen Kronberg unter Fehlstart abhaken zu können, der hatte sich geirrt. Es folgten eine ebenso grausame 0:4 Heimklatsche gegen Ulrichskirchen und eine eher unglückliche Niederlage in Spannberg. Daher war auch die Skepsis nach dem 0:2 Sieg bei Bad Pirawarth groß, das dieser Erfolg die Wende sein könnte.
Welche Klasse sich hinter unseren Cracks tatsächlich "versteckt" zeigten diese erstmals in dieser Saison beim Heimspiel gegen Poysdorf, deren Defensive nicht nur einmal überfordert schien. Einzig die mangelnde Chancenverwertung verhinderte einen SCK-Sieg. Dank der Erkenntniss "SCK is back" konnten wir aber auch mit dem 2:2 gut leben.
Es folgte ein eindrucksvoller 0:3 Sieg in Ladendorf und ein 1:1 Remis gegen wirklich starke Hausbrunner, die nicht umsonst das einzige noch ungeschlagene Team der Herbstsaison sind.

Mittlerweile sind wir also seit vier Spielen ungeschlagen und haben acht Punkte mehr auf dem Konto. Mit elf Zählern sind wir noch im unteren Mittelfeld der Tabelle zu finden. Der Rückstand zur Spitze ist jedoch überschaubar. Auf den Vierten Hausbrunn fehlen uns fünf Punkte.
Auf unseren nächsten Gegner, den Tabellenzweiten Marchegg haben wir acht Zähler Rückstand. Den wollen wir natürlich auf fünf verringern. Obwohl unsere Gäste eine bislang beeindruckende Saison spielen haben wir keinen Grund vor allzu viel Respekt.
Durch die Trainingsfortschritte und den damit verbundenen Erfolgen der letzten Wochen haben unser "Jungs" genug Selbstvertrauen getankt um auch gegen Kaliber wie Marchegg bestehen zu können. Immerhin habe wir in der Kreuttal-Arena noch vor einigen Monaten Teams wie Laa/Thaya oder Gablitz geschlagen, Neusiedl/Z. und Prottes retteten sich mit späten Toren ins Remis. Niemand hier zweifelt daran das wir genug Klasse haben um auch Marchegg zu schlagen.

Eckartsau kommt, die Probleme sind schon da

Unser Coach Jozef Brezovský hat eine schwierigere Aufgabe zu bewältigen als angedacht. Die drei Vorgänger der letzten zwölf Monaten haben ihre Spuren hinterlassen. Jetzt sind die Spieler mit dem bereits vierten Systemwechsel innerhalb eines Jahres konfrontiert.
Zudem kommt auch noch die Verletztenserie am Ende der Saison, die sich bis in die Vorbereitung zog. Kein optimales Umfeld für einen Coach der gekommen ist um einiges zu ändern.
Die Bilanz der letzten fünfzehn Monate ist ziemlich ernüchternd. Von den letzten 33 Punktspielen haben wir einundzwanzig verloren. Demgegenüber stehen vier Remis und acht Siege. Kein Wunder das sich da Verunsicherung breit macht und die Fom auf der Strecke bleibt.

Dennoch ist Sektionsleiter Richard Wagner zuversichtlich bereits in der Partie gegen Eckartsau eine deutlich verbesserte SCK-Mannschaft zu sehen. Für unsere Gäste ist es das erste Auswärtsspiel in dieser Saison. Das Spiel in Poysdorf mußte abgesagt werden. In den Heimspielen gegen Hausbrunn und Ladendorf mußten sich die Eckartsauer jeweils mit einen 2:2 Remis begnügen. Die Partie gegen Bad Pirawarth konnte hingegen souverän mit 4:1 gewonnen werden. Für einen Titelkandidaten zuwenig.

Was man als Fan tun kann um sein Team in einer schwierigen Zeit wie dieser zu unterstützen ist klar. Jede gute Aktion beklatschen und das Team nach vorne schreien. Denn eines ist sicher. Unsere Burschen kämpfen und rennen was das Zeug hält. Der unbedingte Siegeswille ist da. Dieses Team verdient Unterstützung. Dann kommt auch der Erfolg zurück nach Kreuttal.

Standortbestimmung im Derby gegen Ulrichskirchen

Nach der Heimniederlage gegen Kronberg gelang es unserem Team mit dem 1:0 Sieg in Poysbrunn einiges an verlorener Reputation zurückzugewinnen. Dennoch weiß niemand so genau: Wo steht der SCK eigentlich? Wie stark sind wir im Vergleich zu den anderen Klubs der 1.Klasse Nord? Müssen wir uns eher nach unten orientieren und vermeiden in die Abstiegszone zu rutschen, oder können wir doch ganz oben mitspielen?
Einen Hinweis darauf in welche Richtung es in dieser Herbstsaison gehen könnte wird das Derby gegen Ulrichskirchen geben. Drei Punkte gegen die SGU und wir sind vorne dabei. Bei einen "Nuller" stecken wir hinten drinnen. Und das könnte dann auch für eine Weile so bleiben.

Die Gründe für den holprigen Saisonstart liegen auf der Hand. Neben den zwei Rückkehrern Thomas Neid und Stefan Spindler, die sicher noch Spielpraxis brauchen, werden auch die erst spät ins Training eingestiegenen Langzeitverletzten Zeit benötigen bis sie bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens angelangt sind. Dazu kommt das es bei dem von Coach Jozef Brezovský eingeführten neue Spielsystem noch zu den einen oder anderen Abstimmungsproblemen kommt. Auch da müssen wir damit rechnen das es einige Zeit braucht bis der neue "Anzug" perfekt sitzt.
Was unsere "Jungs" in dieser schwierigen Phase sicher gut brauchen können ist jede Menge Unterstützung von den Fans. Und die bekommen sie auch.

Fünf Rote in zwei Spielen

Die zwei gelb-roten Karten im Spiel gegen Tulln sind Geschichte und kein Thema mehr.  Abgesehen vielleicht davon das es zweimal in Folge Florian Fribert erwischt hat. Von den vier(!) gelben Karten in den beiden letzten zwei Partien waren drei für Kritik. Fazit: Solange es keine Regel für "Berechtigte Kritik am Schiedsrichter" gibt sollte der "Fribi" sich vom Schiri fernhalten.
Philip Wihro hingegen kam relativ unschuldig zu seinem Ausschluß wegen Tätlichkeit. Hier war es eindeutig Christian Kohout der aggressiv herangestürmt kam, sodaß ein Zusammenstoß fast unvermeidlich war. Das der Philip in so einen Fall nicht zurückzieht ist bekannt. Wenn der Schiri das als rotwürdig sieht, hätte er beide Spieler ausschließen müssen.
Wie auch immer. Wir haben es tatsächlich geschafft die Personaldecke der KM bereits nach dem ersten Meisterschaftsspiel an ihre Grenze zu bringen.

Ein anderer Zwischenfall im Derby gegen Kronberg erregte ebenfalls die Aufmerksamkeit der NÖN-Redakteure. Nach einen Zusammenstoß mit unserem Torhüter Christian Hösch mußte Kronbergs Florian Schuster vorsichtshalber mit dem Nothubschrauber ins Spital geflogen werden. Nach einer ersten Untersuchung konnte Entwarnung gegeben werden. Keine schweren Verletzungen. Eine Gehirnerschütterung und eine Kieferprellung sind allerdings auch kein "Zuckerschlecken". Der SCK wünscht dem in der NSG "groß" gewordenen Kronberger Spieler eine baldige Genesung. Come back stronger, Florian (gilt allerdings nicht für das Rückspiel gegen uns).



Florian Jagitsch gewinnt Amateurfußball Grand Slam

Mit dem Gewinn der meinfussball.at-Wahl zum Spieler der Saison 2016/17 in der Gebietsliga Nord/NW holt sich Florian Jagitsch den Grand Slam in Österreichs Amateurfußball. Alle vier bedeutenden Wahlen zum Ende einer Saison gewonnen. Mehr geht nicht!

Florian, der seit 2011 im Kreuttal-Dress spielt hat sich diesen Erfolg schwer und redlich verdient. Zwar wurde "Flo" immer schon als einer der Leistungsträger im Team geschätzt, war aber bei den diversen Votings nie ganz vorne zu finden. Auch in den Medien wurden seine oftmaligen Top-Leistungen nur selten gewürdigt (etwa mit einer Nominierung in das Team der Runde).
Florian blieb stets cool und arbeitete weiter an seinem Spielqualitäten.

In der abgelaufenen Saison war es dann soweit. Nachdem sich ein Leistungsträger nach dem Anderen verletzt meldete übernahm Florian Jagitsch Verantwortung und führte das Team zu einigen bemerkenswerten Erfolgen wie zum Beispiel den 3:1 Heimsieg gegen Laa/Th. oder den 3:1 Heimerfolg gegen Gablitz mit jeweils zwei Jagitsch-Toren.
Florian Jagitsch rockt österreichs AmateurfußballMit elf Frühjahrstreffern mußte sich Florian in der Scorerliste nur Günther Eder (12) von Langenlebarn geschlagen geben. Und das es beim Tabellenvierten leichter ist zum Torerfolg zu kommen als bei einen Abstiegskandidaten muß hier nicht extra erwähnt werden. Absdorfs teurer Brasilienimport Felipe Nunes Fernandes brachte es dagegen nur auf zehn Tore.

Wir in Kreuttal jedenfalls sind uns einig,- Florian hat sich diese Auszeichnung(en) verdient. Sollte jemand einen anderen Spieler vorne gesehen haben, hätte er eben öfter für ihm abstimmen sollen. In diesem Sinne auch noch einmal ein Riesen-Dankeschön an die immer zahlreicher werdenden Fans die sich bei den verschiedenen Wahlen für unsere Spieler engagieren. Wir hoffen, das es nach diesem Erfolg noch mehr werden. Deine Stimme zählt, also gib sie ab!

Die gesamte SCK-Familie freut sich auch über den Erfolg von Deborah Dormann, die in der Frauen Gebietsliga Weinviertel bei der meinfussball.at Wahl zur "Spielerin der Saison 2016/17" gewählt wurde. Für sicher nicht wenige SCK-Fans war es geradezu Pflicht jeden Tag zwei Stimmen (eine für Florian und eine für Deborah) abzugeben. Selbstverständlich werden wir mit unseren Freunden in Großrußbach nicht darüber streiten wer den nun mehr Stimmen für Deborah abgegeben hat. Wir waren es!!!

Wie wir es geschafft haben die österreichweite Ligaportal-Wahl für Florian Jagitsch zu entscheiden  ist im Artikel "Florian Jagitsch gewinnt österreichweite Fußballerwahl" zu erfahren ...

Florian Jagitsch - "Österreichs Amateurfußballer der Saison 2016/17"

Es ist vollbracht! Nach einem 5.Platz für Peter Zosak (2012/13) und einen 8.Platz für Daniel Tuchny (2015/16) ist es den SCK-Fans erstmals gelungen die Österreichwertung der Ligaportal-Wahl zum Spieler der Saison zu gewinnen.
Bei der mit Abstand größten Amateursport-Wahl Österreichs wurden mehr als eine Million Stimmen abgegeben. Davon entfielen 5.230 auf Florian Jagitsch, der sich ab sofort "Österreichs Amateurfußballer der Saison 2016/17" nennen darf.

Da drängt sich die Frage, wie sich das kleine Kreuttal gegen viel größere Klubs durchsetzen kann geradezu auf. Antwort: "Einfacher als so mancher denkt" ...
Die Wahl dauerte 50 Tage. Einmal pro Stunde konnte man seine Stimme für den Spieler der Saison abgeben. Um zu gewinnen mußten wir etwas mehr als hundert Stimmen am Tag abgegeben.
Etwa die Hälfte aller Stimmen kam aus Wien. Der Schreiber dieses Artikels, meine Schwester, meine Nichte (für € 50.- Honorar) und mein Neffe (ebenfalls € 50.- Honorar) gaben etwa 10 Stimmen pro Tag ab. Der Vorwurf unserer Konkurrenten, das die Kreuttaler Stimmen wohl gekauft seien ist damit zumindest teilweise bestätigt. Erschwerend hinzu kommt noch das wir Freunde und Bekannte geradezu "genötigt" haben ihre Stimme abzugeben.Egal, das waren durchschnittlich weitere 10 Stimmen pro Tag. Macht zusammen 50 Stimmen täglich.
Die andere Hälfte der zum Gewinn notwendigen Stimmen kam aus dem Kreuttal. Johannes Sauer, Obmann Richard Wagner oder SL Mag. Herbert Slunsky sind ja als eifrige Wähler bereits besten bekannt. Dazu kommen sicher noch 30 - 40 SCK-Fans die täglich einmal oder ab und an mal ihre Stimme für Flo abgegeben haben.
Zwei weitere Erfolgsfaktoren: Der etwas komplizierte Abstimmungsvorgang, der aufgrund eines defekten Moduls nicht optimal funktionierte sorgte wohl für eine geringere Wahlbeteiligung als in den Jahren zuvor. Oft brauchte es zwei oder drei Versuche um seine Stimme abzugeben.
Das fast vierzigtägige Kopf-an-Kopf Duell mit Hohenau das sich durch mehrmalige Führungswechsel zwischen Florian Jagitsch und Marko Drabek auszeichnete. Erst als zehn Tage vor dem Ende des Votings immer weniger Stimmen aus Hohenau kamen, konnten wir den Vorsprung auf 500 Stimmen ausbauen.

Alles in Allem sollten wir uns also eher die Frage stellen: "Warum haben wir nicht höher gewonnen." In Kreuttal gibt es genug Potential um die Wahl ohne Hilfe aus Wien gewinnen zu können. Es müßten sich halt nur ein paar SKL´ler mehr entscheiden bei solchen Events mitzustimmen. Die nächste Wahl kommt sicher ...

Unser Dank geht an die zahlreichen Fans, die mitgeholfen haben diesen Erfolg einzufahren. Unsere Gratulation für einen wahrlich grandiosen Sieg aber geht an Florian Jagitsch, der sich ab sofort "Österreichs Amateurfußballer der Saison 2016/17" nennen darf.

MIT "VOLLGAS" IN DIE NEUE SAISON!

Ein Blick auf die Auslosung der Hinrunde zeigt das die Mission Wiederaufstieg kein leichtes Unterfangen wird.
Mit den Heimderbys gegen Kronberg (1.Runde) und Ulrichskirchen (3.Runde) wird gleich zu Beginn der Meisterschaft festgelegt wer den nun der "Platzhirsch" in der näheren Umgebung ist. Die beiden ersten Auswärtsspiele führen zu den Aufsteigern aus der 2.Klasse. Mit Poysbrunn (2.Runde), die immerhin das "große" Großkrut in einer bis zum letzten Spieltag spannenden Meisterschaft hinter sich gelassen haben, als auch gegen "Angstgegner" Spannberg (4.Runde), dem überlegenen Meister der 2.Klasse Weinviertel Süd warten zwei nicht zu unterschätzende Gegner auf uns.
Alle vier Auftaktpartien haben es also bereits in sich. Da ist keine "gmahte Wies´n" in Sicht. Richtig schwer wird es aber dann am fünften Spieltag. Mit Eckartsau kommt der erste Meisterschaftsanwärter nach Unterolberndorf. Dazu zählen jedoch sicher auch Poysdorf, Ladendorf, Großengersdorf und Bad Pirawarth. Die große Unbekannte ist Aufsteiger SV Haringsee. Kann der Meister der 2.Klasse Marchfeld eine ähnlich gute Performance wie Groß-Enzersdorf zeigen und den Durchmarsch schaffen?
Um in dieser (ausgeglichenen) Liga Meister zu werden braucht es sicher eine langen Atem. Vollgas von der ersten Runde weg. Wer am längsten Luft hat macht es.
Wir haben das vor zwei Jahren schon einmal geschafft. Wir können es wieder!

STANDING OVATIONS FÜR DEN ABSTEIGER!

Was sonst? Dieses Team hat sich Applaus verdient. Diese Mannschaft hat immer an sich geglaubt, nie aufgegeben, selbst hohe Rückstände (wie zuletzt gegen Tulln) weggesteckt und wieder ins Spiel zurückgefunden. Das die Mannschaft des SCK, unabhängig von Klasse und Tabellenplatz den Rückhalt der Fans genießt ist Tradition in Kreuttal. Im Verlauf dieser Saison ist jedoch ein besonderes Naheverhältnis entstanden das sich vor allem in der Lautstärke am Platz niederschlug. Vor allem in den letzten fünf, sechs Partien veranstalteten die Fans bei jeder guten SCK-Aktion ein Höllenspektakel. Fanszenen wie gegen Tulln sieht man selbst in der Landesliga nur selten.

Der Zusammenhalt im Team ist trotz Abstieg größer als je zuvor. Die Chemie zwischen den Akteuren stimmt und schlägt sich auch in gemeinsamen Aktivitäten abseits des Platzes nieder. Ein Beispiel für den derzeit herrschenden Teamgeist ist Phillip Wihro, der sich in dieser Saison zu einen der Leistungsträger im SCK-Dress entwickelt hat und inzwischen immer mehr Verantwortung auf dem Platz übernimmt. Mit ziemlich harschen Worten lehnte Phillip ein nach dem Schlußpfiff von Tulln unterbreitetes Angebot ab (näheres darüber im untenstehenden NÖN-Artikel).

So ist es auch keine Überraschung das SCK Obmann Stv. Richard Wagner zuversichtlich ist alle Spieler im "Boot SC Kreuttal" halten zu können.


 

      

       

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