2. Platz beim Turnier der Meister 2018.
Damit knapp die Titelverteidigung verpasst. Das 2. Spiel und dem Sieg über Wolkersdorf ebnete den Gruppensieg und bedeutete zugleich das Finale gegen Hohenau.
Im Finale mussten wir gegen abgeklärte Hohenauer eine 3:1 Niederlage hinnehmen. Trotzdem können wir mit Stolz behaupten wieder einen schönen Hallenfussball gezeigt zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

Transferbombe im Kreuttal – Holger Paasche landet in Unterolberndorf

Grandios, brennend, anmutig, galant, stilvoll, … nur ein kurzer Auszug an Attributen, welche für die Tormänner des SC Kreuttal traditionell in Frage kommen.

Da sich 1er-Goalie Rafael Kietaibl nach knapp 6 Jahren dazu entschlossen hat, aus privaten Gründen etwas kürzer zu treten, sah sich die sportliche Leitung gezwungen zu reagieren, um den Konkurrenzkampf unter den Goalies aufrecht zu erhalten. 

Gerade bei der 1er-Frage hängen die Trauben beim SCK besonders hoch. Seit nämlich Richard Wagner sen. seine Torwarthandschuhe Anfang der 90er Jahre an den Nagel gehängt hat, ist es alles andere als einfach dem verwöhnten SCK-Fan ein Zungenschnalzen zu entlocken. Dazu bedarf es schon richtiger Traumparaden, Kompromisslosigkeit, unbändigen Willen und absolute Einsatzbereitschaft. Die passende Nr. 1 für das SCK-Gehäuse zu finden, war also keine leichte Aufgabe.

Der SC Elektro Ecker KREUTTAL freut sich daher offiziell bekannt geben zu dürfen, dass mit HOLGER PAASCHE ein neuer Tormann verpflichtet wurde.

Holger ist bewusst, dass das Duell ums 1er-Leiberl mit Christian Hösch noch lange nicht entschieden ist. Jedoch zögerte der gebürtige Süssenbrunner keine Sekunde, als das Angebot aus Unterolberndorf kam. Holger Paasche wird allerdings auch abseits des Platzes ein wertvoller Bestandteil der Mannschaft sein. Er ist nämlich freiberuflicher Physiotherapeut und manch SCK-Schlachtross erhofft sich von Holgers Know-how das ohnehin schon biblische Fußballeralter um ein oder zwei Saisonen zu verlängern. Ob dafür überhaupt Zeit bleibt, ist aber eine andere Frage, da Holger mit seinem Therapiezentrum physio22 in Wien/Stadlau mehr als erfolgreich unterwegs ist und dementsprechend eingespannt ist.

Der interessierte Leser findet unter www.physio22.com neben einem beeindruckenden Lebenslaufs unseres Neuzugangs einen Überblick in Sachen Leistungen und Therapieabläufe, sowie eine umfassende Vorstellung seiner Kolleginnen und Kollegen.

Zweifellos hat man mit Holger einen Spitzenmann in die SCK-Arena geholt. Und wie das mit Neuzugängen so üblich ist, bat sckreuttal.at sogleich zum Interview.

sckreuttal.at: Du hast eine starke Hinrunde beim ASC Korneuburg hinter dir. 11 Pflichtspiele, 17 Punkte am Konto, Klassenerhalt so gut wie geschafft. Wie siehst du das?

Holger: Das stimmt. Aber eigentlich war das ganze Jahr sportlich sehr erfolgreich für mich. Ich habe letzten Winter von Ulrichskirchen nach Korneuburg gewechselt. Als Dritter haben wir uns damals das Ziel Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Landesliga gesetzt, was wir dann auch mit einer starken Rückrunde, ohne Niederlage, geschafft haben. Für mich war der Meistertitel aber genauso wichtig wie der Umstand, dass ich mich dort sofort als 1er-Tormann durchgesetzt habe.

Wie du schon gesagt hast, war die Hinrunde in der 2. Landesliga eine super Erfahrung. Vor allem das spielerische Niveau hat mir sehr zugesagt. 

sckreuttal.at: Warum also jetzt der Wechsel nach Unterolberndorf?

Holger: Ich habe schon im Sommer überlegt ob sich eine Saison mit 3 bis 4 Trainings und einem Match in der Woche mit meiner beruflichen Tätigkeit vereinbaren lassen. Durch meine Tätigkeit als Physiotherapeut, ua. beim ÖFB Damen U19 Team, konnte ich nicht immer alle Termine wahrnehmen. Im Herbst musste ich mir dann eingestehen, dass es zu viel ist und ich etwas kürzer treten muss. 

Ich musste dann eigentlich nicht lange suchen. Der SC Kreuttal versucht immer etwas auf die Beine zu stellen und befindet sich permanent im Aufbau. Die Vereinsstruktur und Außenpräsenz haben mich voll überzeugt. Jetzt bin ich einfach nur glücklich hier zu sein. Mit zumindest zwei Trainings und einem Spiel pro Woche habe ich kein Problem und ich werde alles geben um mich auch hier zu beweisen. 

sckreuttal.at: Was war für dich schlussendlich der entscheidende Punkt?

Holger: Ich bin generell nicht der große Wechsler. Davor habe ich 7 Jahre bei Ulrichskirchen gespielt. Die  kurze Station mit nur einem Jahr in Korneuburg hatte speziell mit meiner beruflichen Situation zu tun. Es lies sich einfach nicht mehr mit den zeitlichen Ansprüchen eines Vereins der 2. Landesliga vereinbaren. Ich will jetzt bei einem Verein spielen bei dem ich länger bleiben kann. Deshalb der SC Kreuttal.

Sicherlich würde ich gerne wieder in der Gebietsliga oder höher spielen, aber das ist mit dem SC Kreuttal genauso möglich.


sckreuttal.at:
Wie sehen deine Ziele mit dem SC Kreuttal aus? 

Holger: Die Tabelle zeigt, dass der SCK derzeit eindeutig unter seinem Wert geschlagen ist. Im Frühjahr müssen wir das Niveau wieder steigern  und auch in der Tabelle nach oben klettern. Wenn wir die spielerischen und offensiven Elemente fördern, werden wir nächste Saison unter die  ersten 3 kommen. Das hängt natürlich auch von einigen Faktoren ab auf die du nur bedingt Einfluss hast, z.B. Verletzungen, Spielglück, etc. . Ich  werde aber alles geben um so schnell wie möglich mit dem SCK wieder ganz oben zu stehen. 

sckreuttal.at: Bisher hast du dich in Unterolberndorf immer in der Gästekabine umgezogen. Wie wirst du dich hier zu Recht finden?

Holger: Mit Christopher Petermann, Florian Jagitsch und Andreas Haas habe ich drei ehemalige Mitspieler aus Ulrichkirchen beim SCK. Die  werden mir sicherlich helfen. Außerdem habe ich noch mit unserem jetzigen Trainier Jozef Brezovsky zusammengespielt. Ich habe also schon  jetzt einige Bezugspersonen hier im Verein. Die restliche Mannschaft ist mir auch nicht völlig fremd, da ich mich immer für den SC Kreuttal  interessiert habe und ich die Leute einfach kenne. 

sckreuttal.at: Danke für das Interview und viel Erfolg! 

Ein Mann der im Hintergrund die entscheidenden Fäden für den Deal gezogen hat, ist Co-Trainer Christopher Petermann, den eine langjährige Freundschaft aus gemeinsamen Ulrichskirchner Zeit mit Holger Paasche verbindet. sckreuttal.at hat deshalb auch bei unserem Co kurz nachgefragt … 

sckreuttal.at: Hr. Petermann, wie zufrieden bist du mit dem Paasche-Transfer?

Hr. Petermann: Natürlich sehr. Dass Holger ein extrem guter Tormann ist, wissen wir alle. Er passt auch menschlich und persönlich super zum SC Kreuttal. Ich finde es aber auch wichtig, dass wir mit ihm einen Führungsspieler mit Erfahrung in der Gebietsliga und 2. Landesliga geholt haben. Davon wird die ganze Mannschaft profitieren. 

sckreuttal.at: Wenn man kritisch sein möchte, könnte man auch behaupten, dass du deine Spezis aus Ulrichskirchen jetzt alle zum SC Kreuttal lotst. Petermann, Brezovsky, Paasche, … wer kommt als nächster? Alex Judmayer oder Inanc Mevlüt?

Hr. Petermann: (antwortet mit charmantem Lächeln) Nein. Der Kontakt kam eigentlich über einen anderen SCK-Spieler zu Stande. Da ich Holger gut kenne, habe ich mich dann über Ersuchen unseres Vorstands in den Transfer eingeschaltet.  

sckreuttal.at: Danke, dass du dir für uns Zeit genommen hast.

Es stehen aber noch andere News betreffend SCK-Transfers an:

Was sich im Herbst bereits angekündigt hat, ist jetzt Gewissheit. Felix Reisinger wird sein Großengersdorf-Abenteuer beenden und zum SC Kreuttal zurückkehren. Wir hoffen, dass Felix viele Erfahrungen sammeln konnte und schnell den Weg in die Kampfmannschaft findet.

Traurig aber wahr: David Lang wird des SC Kreuttal in Richtung Großebersdorf verlassen. Den schnellen Offensivmann dürfte es wohl nicht sonderlich beeindruckt haben dass ihm die SCK-Fans einen eigenen Song gewidmet haben. Wir wünschen David aber trotzdem Alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Er wird immer ein gerngesehener Gast in der SCK-Arena sein.

Für die sportliche Leitung des SC Kreuttal ist das Transferprogramm noch nicht abgeschlossen. Aber jeder weiß, dass man über ungelegte Eier nicht spricht. Somit hält man sich in Unterolberndorf vorerst lieber bedeckt.

sckreuttal.at verspricht jedoch alle Vereinsnews auf unserer Homepage bekannt zu geben, sobald der Zeitpunkt gekommen ist.

links: David Lang zurück nach Gr. Ebersdorf
rechts: Felix Reisinger von Gr.Engersdorf zurück zum SCK

 

Interview & Bericht von Christoph Ecker

KEINE WAHL OHNE SC KREUTTAL!
Das der SCK bei jeder möglichen Wahl ganz vorne mitspielt ist in allen bekannten Medien keine Unbekannte. Letzte Saison wurde dann mit FLORIAN JAGITSCH der Spieler der Saison 2016/17 in GESMAT Österreich gekürt und durfte sich über einen Thermengutschein von ligaportal.at freuen.
Auch im Winter gibt es diese Wahl - der SPIELER DER HERBSTSAISON wird gesucht.

Somit wieder die Möglichkeit auf folgenden Gewinn: Jene drei Spieler, die österreichweit die meisten Stimmen sammeln, erhalten Wellness-Gutscheine für das Wellness-Resort Dilly ★★★★ in Windischgarsten im Gesamtwert von 1.500 €! Jede Stunde kann eine Stimme pro Liga abgegeben werden! Die Wahlurnen sind bis Freitag, 15. Dezember 2017, 23:59 Uhr, geöffnet.

Aufgstellt wurden auf Ligaportal unsere beiden "Kapitäne" Daniel Tuchny sowie Phillip Wihro, hingegen bei meinfussball.at (NÖN) nur Phillip Wihro zur Auswahl steht.

WAHL AUF LIGAPORTAL:
http://www.ligaportal.at/noe/1-klasse/1-klasse-nord/spieler-der-runde/66449-1-klasse-nord-waehle-den-dilly-resort-spieler-der-herbstsaison-2017-2018

WAHL AUF MEINFUSSBALL.AT
http://meinfussball.at/Bewerbe/Herren/1-Klasse/Nord/Berichte/1-Klasse-Nord-Wahl-zum-Spieler-der-Herbstsaison-2017.html

MIT EURER HILFE SIND WIR ÜBERZEUGT STEHEN BEI BEIDEN WAHLEN WIEDER SCK SPIELER AN 1. STELLE

KREUTTAL-ARENA GOES HAUKI-PARK

Auch wenn die Chemie zwischen Kreuttaler und Hauskirchner Fans traditionell gut ist,- am Platz geht es immer heiß her.
Trotdem die letzten beiden Partien gegen Hauskirchen nicht gewonnen wurden (1:2 H, 1:1 A), waren wir bisher stets soetwas wie der "große Bruder" der Haukis. Das hat sich in dieser Saison geändert. Erstmals in den letzten vier Jahren geht der SCK als Underdog in diese Begegnung. 11 Punkte Rückstand, 17 Tore weniger erzielt, 10 Tore mehr erhalten. Zudem müssen wir noch Daniel Tuchny und wahrscheinlich auch Florian Jagitsch verletzt vorgeben.
Das sind Vorzeichen die eigentlich nur einen Schluß zulassen: "Wir werden in Hauskirchen punkten!"
Neun von unseren elf Punkten haben wir in der Fremde geholt. Das bedeutet immerhin Platz vier in der Auswärtstabelle. Die Haukis hingegen sind in dieser Saison auswärts stärker (1.) als auf eigener Anlage (5.). Zudem brennen unsere Youngsters darauf sich auf dem Platz zu beweisen. So etwa könnte es passieren das Zukunftshoffnung Niklas Sattlegger erstmals von Beginn weg aufläuft. Mal abwarten wie sich Coach Brezovský entscheidet.
Mit dem Rücken zur Wand kann es nur noch vorwärts gehen. In diesem Sinne: "Auf Wiedersehen am Samstag, pünktlich um 17:00 Uhr (Reserve 15:00 Uhr) im Hauki-Park!"

SEIT VIER SPIELEN UNGESCHLAGEN - MIT NEUEN ELAN GEGEN MARCHEGG

Wer nach dem 0:1 Auswärtssieg gegen Poysbrunn dachte den mieserablen Saisonbeginn mit dem 1:6 Heimdebakel gegen Kronberg unter Fehlstart abhaken zu können, der hatte sich geirrt. Es folgten eine ebenso grausame 0:4 Heimklatsche gegen Ulrichskirchen und eine eher unglückliche Niederlage in Spannberg. Daher war auch die Skepsis nach dem 0:2 Sieg bei Bad Pirawarth groß, das dieser Erfolg die Wende sein könnte.
Welche Klasse sich hinter unseren Cracks tatsächlich "versteckt" zeigten diese erstmals in dieser Saison beim Heimspiel gegen Poysdorf, deren Defensive nicht nur einmal überfordert schien. Einzig die mangelnde Chancenverwertung verhinderte einen SCK-Sieg. Dank der Erkenntniss "SCK is back" konnten wir aber auch mit dem 2:2 gut leben.
Es folgte ein eindrucksvoller 0:3 Sieg in Ladendorf und ein 1:1 Remis gegen wirklich starke Hausbrunner, die nicht umsonst das einzige noch ungeschlagene Team der Herbstsaison sind.

Mittlerweile sind wir also seit vier Spielen ungeschlagen und haben acht Punkte mehr auf dem Konto. Mit elf Zählern sind wir noch im unteren Mittelfeld der Tabelle zu finden. Der Rückstand zur Spitze ist jedoch überschaubar. Auf den Vierten Hausbrunn fehlen uns fünf Punkte.
Auf unseren nächsten Gegner, den Tabellenzweiten Marchegg haben wir acht Zähler Rückstand. Den wollen wir natürlich auf fünf verringern. Obwohl unsere Gäste eine bislang beeindruckende Saison spielen haben wir keinen Grund vor allzu viel Respekt.
Durch die Trainingsfortschritte und den damit verbundenen Erfolgen der letzten Wochen haben unser "Jungs" genug Selbstvertrauen getankt um auch gegen Kaliber wie Marchegg bestehen zu können. Immerhin habe wir in der Kreuttal-Arena noch vor einigen Monaten Teams wie Laa/Thaya oder Gablitz geschlagen, Neusiedl/Z. und Prottes retteten sich mit späten Toren ins Remis. Niemand hier zweifelt daran das wir genug Klasse haben um auch Marchegg zu schlagen.

Eckartsau kommt, die Probleme sind schon da

Unser Coach Jozef Brezovský hat eine schwierigere Aufgabe zu bewältigen als angedacht. Die drei Vorgänger der letzten zwölf Monaten haben ihre Spuren hinterlassen. Jetzt sind die Spieler mit dem bereits vierten Systemwechsel innerhalb eines Jahres konfrontiert.
Zudem kommt auch noch die Verletztenserie am Ende der Saison, die sich bis in die Vorbereitung zog. Kein optimales Umfeld für einen Coach der gekommen ist um einiges zu ändern.
Die Bilanz der letzten fünfzehn Monate ist ziemlich ernüchternd. Von den letzten 33 Punktspielen haben wir einundzwanzig verloren. Demgegenüber stehen vier Remis und acht Siege. Kein Wunder das sich da Verunsicherung breit macht und die Fom auf der Strecke bleibt.

Dennoch ist Sektionsleiter Richard Wagner zuversichtlich bereits in der Partie gegen Eckartsau eine deutlich verbesserte SCK-Mannschaft zu sehen. Für unsere Gäste ist es das erste Auswärtsspiel in dieser Saison. Das Spiel in Poysdorf mußte abgesagt werden. In den Heimspielen gegen Hausbrunn und Ladendorf mußten sich die Eckartsauer jeweils mit einen 2:2 Remis begnügen. Die Partie gegen Bad Pirawarth konnte hingegen souverän mit 4:1 gewonnen werden. Für einen Titelkandidaten zuwenig.

Was man als Fan tun kann um sein Team in einer schwierigen Zeit wie dieser zu unterstützen ist klar. Jede gute Aktion beklatschen und das Team nach vorne schreien. Denn eines ist sicher. Unsere Burschen kämpfen und rennen was das Zeug hält. Der unbedingte Siegeswille ist da. Dieses Team verdient Unterstützung. Dann kommt auch der Erfolg zurück nach Kreuttal.

Standortbestimmung im Derby gegen Ulrichskirchen

Nach der Heimniederlage gegen Kronberg gelang es unserem Team mit dem 1:0 Sieg in Poysbrunn einiges an verlorener Reputation zurückzugewinnen. Dennoch weiß niemand so genau: Wo steht der SCK eigentlich? Wie stark sind wir im Vergleich zu den anderen Klubs der 1.Klasse Nord? Müssen wir uns eher nach unten orientieren und vermeiden in die Abstiegszone zu rutschen, oder können wir doch ganz oben mitspielen?
Einen Hinweis darauf in welche Richtung es in dieser Herbstsaison gehen könnte wird das Derby gegen Ulrichskirchen geben. Drei Punkte gegen die SGU und wir sind vorne dabei. Bei einen "Nuller" stecken wir hinten drinnen. Und das könnte dann auch für eine Weile so bleiben.

Die Gründe für den holprigen Saisonstart liegen auf der Hand. Neben den zwei Rückkehrern Thomas Neid und Stefan Spindler, die sicher noch Spielpraxis brauchen, werden auch die erst spät ins Training eingestiegenen Langzeitverletzten Zeit benötigen bis sie bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens angelangt sind. Dazu kommt das es bei dem von Coach Jozef Brezovský eingeführten neue Spielsystem noch zu den einen oder anderen Abstimmungsproblemen kommt. Auch da müssen wir damit rechnen das es einige Zeit braucht bis der neue "Anzug" perfekt sitzt.
Was unsere "Jungs" in dieser schwierigen Phase sicher gut brauchen können ist jede Menge Unterstützung von den Fans. Und die bekommen sie auch.

Fünf Rote in zwei Spielen

Die zwei gelb-roten Karten im Spiel gegen Tulln sind Geschichte und kein Thema mehr.  Abgesehen vielleicht davon das es zweimal in Folge Florian Fribert erwischt hat. Von den vier(!) gelben Karten in den beiden letzten zwei Partien waren drei für Kritik. Fazit: Solange es keine Regel für "Berechtigte Kritik am Schiedsrichter" gibt sollte der "Fribi" sich vom Schiri fernhalten.
Philip Wihro hingegen kam relativ unschuldig zu seinem Ausschluß wegen Tätlichkeit. Hier war es eindeutig Christian Kohout der aggressiv herangestürmt kam, sodaß ein Zusammenstoß fast unvermeidlich war. Das der Philip in so einen Fall nicht zurückzieht ist bekannt. Wenn der Schiri das als rotwürdig sieht, hätte er beide Spieler ausschließen müssen.
Wie auch immer. Wir haben es tatsächlich geschafft die Personaldecke der KM bereits nach dem ersten Meisterschaftsspiel an ihre Grenze zu bringen.

Ein anderer Zwischenfall im Derby gegen Kronberg erregte ebenfalls die Aufmerksamkeit der NÖN-Redakteure. Nach einen Zusammenstoß mit unserem Torhüter Christian Hösch mußte Kronbergs Florian Schuster vorsichtshalber mit dem Nothubschrauber ins Spital geflogen werden. Nach einer ersten Untersuchung konnte Entwarnung gegeben werden. Keine schweren Verletzungen. Eine Gehirnerschütterung und eine Kieferprellung sind allerdings auch kein "Zuckerschlecken". Der SCK wünscht dem in der NSG "groß" gewordenen Kronberger Spieler eine baldige Genesung. Come back stronger, Florian (gilt allerdings nicht für das Rückspiel gegen uns).



 

      

       

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